Getränkeautomaten - warme und kalte Getränke an jedem Ort

Automaten zur Bereitstellung von Getränken sind fast überall zu finden. Sie stehen an Bahnhöfen, an der Straße, in Flughäfen, Einkaufspassagen und vielen anderen Orten und sind kaum mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Sogar in verlassenen Gegenden findet man sie an Raststätten, oder auch Orten zum Verschnaufen auf Wanderungen. Sie bieten warme oder kalte Getränke an. Manchmal findet man in einem Automaten auch beides. Dabei reicht ihr Sortiment von Wasser über klassische Softdrinks - bis hin zu Kaffeespezialitäten. Sie bieten so eine breite Palette an Versorgungsmöglichkeiten. Häufig sind auch Snacks und Getränke in einem Automaten zu finden, oder beide Produktgruppen befinden sich direkt nebeneinander in benachbarten Automaten. 

 

Die Getränkeautomaten reihen sich damit in die Gruppe der Vending-Maschinen ein. Technisch benötigen sie zwingend eine Stromversorgung. Ansonsten ist ihr Innenleben äußerst variabel. Es gibt Automaten, die ein Getränk einfach nur in den Schacht auswerfen, solche, die Getränke über komplizierte und teils sogar interessante Roboterarmsysteme bewegen und Maschinen, in denen Getränke vor Ort zusammengestellt werden. Dies gilt insbesondere für Kaffeeautomaten, die zumeist auch über einen Wasseranschluss verfügen. In ihnen wird das gewählte Getränk direkt zubereitet, wobei es in einem offenen Becher serviert wird. Aber auch Automaten, die aus einem Getränkesirup unter Beigabe von Wasser vor Ort Softdrinks mischen, sind vorhanden.  Bezahlt wird zumeist mit Münzgeld. Dabei wird größtenteils über ein Bedienfeld eine Zahl eingegeben, die dem entsprechenden Getränk zugeordnet ist, und anschließend die Zahlung getätigt. Aber auch Automaten mit großen Feldern - für jedes Getränk eines - sind vorhanden. Ein Drücken darauf entspricht der Kaufentscheidung.  Die Automaten bieten für Unternehmen gute Möglichkeiten, ihre Produkte zu platzieren.

 

So tragen sie häufig Werbung und werden auch von den entsprechenden Unternehmen verkauft oder verliehen. Das Aufstellen kann direkt durch den Hersteller des Automaten erfolgen, oder wird von einem Dienstleister übernommen. Auch das Wiederauffüllen und Warten der Maschinen kann von verschiedenen Parteien übernommen werden.  Natürlich werden diese Geräte auch regelmäßig geprüft. Da sie häufig an stark frequentierten Plätzen aufgestellt sind, kommen Schäden vor. Auch die Verfügbarkeit, 24 Stunden am Tag, sorgt für die Notwendigkeit gelegentlicher Kontrollen. So kann herausgefunden werden, welche Getränke besonders gut angenommen werden. Entsprechend kann der Automat beim nächsten Mal daraufhin angepasst befüllt werden. So bieten Getränkeautomaten, wie sie zum Beispiel von der Schieck Automaten GmbH vertrieben werden, auch die Möglichkeit, das Konsumverhalten von Menschen an einem bestimmten Ort zu erforschen.  Gekaufte Maschinen bedeuten eine Eigenverantwortung für die Wartung und das Befüllen.

 

Wird der Automat lediglich gemietet, kümmert sich meist der Lieferant des Artikels um alle weiteren Schritte. Häufig treten Brauereien an die Stelle der Getränkeautomatenvermieter.  Besonderes Interesse haben unterdessen auch große Konzerne daran, ihre Automaten - und damit ihre Produkte - gut sichtbar an stark frequentierten Orten zu platzieren. Das Aufstellen von Automaten zur Getränkeausgabe ist dabei ein recht altes Geschäft. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden moderne Verkaufsautomaten produziert. Die Ursprünge der Idee lassen sich aber bis in die Antike zurückverfolgen - wenngleich die Produktpalette eine andere war.

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